Optionen der Fernadministration in IGEL OS 12

Dieser Artikel beschreibt die Konfiguration der Optionen für die Fernadministration in IGEL OS 12.


Menüpfad: System > Fernadministration > Optionen


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Protokolliere Anmelde- und Abmeldeereignisse

☑ Details zu Anmelde- und Abmeldeereignissen der folgenden Anmeldetypen werden an die UMS gesendet:

  • Active Directory/Kerberos

  • Single Sign-On

  • Lokaler Benutzer

  • Gastbenutzer

  • UMS Identity Broker

Ereignisse werden nur protokolliert, wenn der Parameter Benutzeranmeldeverlauf aktivieren in der UMS Konsole unter UMS Administration > Globale Konfiguration > Zusätzliche Einstellungen aktiviert ist. Weitere Informationen finden Sie unter Zusätzliche Einstellungen in der IGEL UMS.

☐ Anmelde- und Abmeldeereignisse werden nicht an den UMS gesendet (Standard)

Die protokollierten Ereignisse können sowohl in der UMS Konsole als auch in der UMS Web App eingesehen werden. Weitere Informationen finden Sie unter Geräteinformationen in der IGEL UMS einsehen.


Verzögerung des Sitzungsstarts während des Bootvorgangs, um neue UMS Einstellungen anzuwenden

Wenn neue Einstellungen in der UMS vorgenommen wurden, kann das Gerät diese während des Startvorgangs erhalten. Nachdem sich das Gerät beim Start mit der UMS verbunden hat, können neue Einstellungen übertragen werden.

☑ Der Sitzungsstart wird verzögert, bis die Einstellungen übertragen wurden oder die unter Zeitlimit definierte Zeit überschritten wurde.

☐ Der Sitzungsstart wird nicht verzögert. (Standard)


Zeitlimit

Verzögerung in Sekunden, nach deren Ablauf die Sitzungen während des Bootvorgangs gestartet werden. (Standard: 10)


Rangfolge der Anschlüsse

Legt fest, in welcher Reihenfolge sich das Gerät mit den konfigurierten Verbindungen verbindet, basierend auf deren Verbindungstypen. Die Verbindungstypen sind unter System > Fernadministration > Universal Management Suite aufgeführt.
Mögliche Optionen:

  • nicht bevorzugen (Standard)
    Das Gerät verbindet sich zufällig mit einer der konfigurierten Verbindungen, unabhängig vom Verbindungstyp.

  • UMS bevorzugen
    Das Gerät versucht zunächst, eine Verbindung zu den UMS Servern herzustellen (d.h. Verbindungen mit dem Verbindungstyp ums werden zuerst verwendet).

    Erst wenn keine UMS Server erreichbar oder konfiguriert sind, wird versucht, eine Verbindung zu einem ICG herzustellen.

  • ICG bevorzugen
    Das Gerät versucht zunächst, eine Verbindung zu einem ICG herzustellen (d.h. Verbindungen mit dem Verbindungstyp icg werden zuerst verwendet).

    Erst wenn kein ICG erreichbar oder konfiguriert ist, wird versucht, eine Verbindung zu einem UMS-Server herzustellen.

Standardmäßig wird die Adresse igelrmserver immer als bevorzugter Server für die Verbindung zur UMS verwendet, sofern sie in eine IP-Adresse aufgelöst werden kann (über DNS oder DHCP). Das bedeutet, dass die Einstellung ICG bevorzugen ignoriert wird, wenn im aktuellen Netzwerk ein DNS-Eintrag für 'igelrmserver' vorhanden ist, da dieser immer die höchste Priorität hat. In diesem Fall müssen Sie die Option "igelrmserver" als Fallback verwenden aktivieren, um die ICG-Bevorzugung zu erzwingen.


"igelrmserver" als Fallback verwenden

☑ Für die Verbindung zur UMS versucht das Gerät zunächst, sich über alle anderen UMS-/ICG-Adressen zu verbinden, und greift erst anschließend auf die Adresse igelrmserver als Fallback zurück.

☐ Für die Verbindung zur UMS wird zuerst die Adresse igelrmserver verwendet, bevor andere verfügbare UMS-/ICG-Adressen ausprobiert werden. (Standard)

IGEL Asset Inventory Tracking (AIT) aktivieren

IGEL Asset Inventory Tracking (AIT) hat die folgenden Voraussetzungen:

  • Universal Management Suite (UMS) 12.08.100 oder höher

  • Gültige Enterprise-Lizenz

☑ Das Endgerät sendet Daten über alle angeschlossenen USB- und Bluetooth-Geräte an die UMS. Die Daten werden gesendet, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
- Das Gerät startet
- Ein Peripheriegerät wird angeschlossen oder entfernt
- Die UMS löst eine Aktualisierung der Asset-Informationen aus

☐ Es werden keine Daten an die UMS gesendet.


Verzögerung der AIT Ereignisse (Sekunden)

Zeitverzögerung in Sekunden, nach der ein Ereignis (z.B. das Anschließen eines Headsets) an die UMS gemeldet wird. Dadurch können mehrere Ereignisse in einer Meldung zusammengefasst werden, was Ressourcen spart: Alle Ereignisse, die nach dem Start des Verzögerungstimers und vor dessen Ablauf auftreten, werden gemeinsam mit dem ersten Ereignis in einer Meldung gesendet. Wenn die Verzögerung auf 0 gesetzt ist, wird jedes Ereignis sofort einzeln an die UMS gesendet.

Mögliche Werte: 0 ... 180